Vergaberecht als Chance für regionale BetriebeFür faire Chancen im Vergaberecht

Wie können regionale Handwerksbetriebe stärker von öffentlichen Aufträgen profitieren? Die Handwerkskammer für Mittelfranken hat das Thema Vergaberecht mit Walter Nussel, Mitglied des Bayerischen Landtags und Beauftragter für Bürokratieabbau der Bayerischen Staatskanzlei, diskutiert. Die Botschaft ist klar: Die vorhandenen Spielräume im Vergaberecht müssen konsequenter genutzt werden – zum Vorteil regionaler Betriebe.

Fünf Personen sitzen an einem Konferenztisch und führen ein Gespräch. Auf dem Tisch liegen Unterlagen und Wasserflaschen.
Handwerkskammer für Mittelfranken
Gespräch in der Handwerkskammer für Mittelfranken (v. l.): Martin Hartnagel, Walter Nussel, Thomas Pirner, Dr. Rainer-Johannes Wolf und Dr. Kristina Zehmer.

Wie können regionale Handwerksbetriebe stärker von öffentlichen Aufträgen profitieren? Darum ging es beim Gespräch in der Handwerkskammer für Mittelfranken mit Walter Nussel, Mitglied des Bayerischen Landtags (MdL) und Beauftragter für Bürokratieabbau der Bayerischen Staatskanzlei, sowie Martin Hartnagel, ebenfalls Beauftragter für Bürokratieabbau der Bayerischen Staatskanzlei.

Präsident Thomas Pirner, Hauptgeschäftsführer Dr. Rainer-Johannes Wolf sowie Dr. Kristina Zehmer, Leiterin der Stabsstelle Politik und Standortfragen, brachten die Anliegen des mittelfränkischen Handwerks klar auf den Tisch: Das Vergaberecht bietet bereits heute Spielräume, die regionale Betriebe begünstigen können – sie werden in der Praxis aber zu selten genutzt. Die Vergabestellen brauchen mehr Mut, die vorhandenen Möglichkeiten auch anzuwenden.

Das gemeinsame Ziel: Wertschöpfung vor Ort sichern und das regionale Handwerk stärken. Walter Nussel betonte, dass er trotz seiner bayernweiten Zuständigkeit einen besonderen Fokus auf Mittelfranken legen möchte.

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