Vier Männer im Anzug stehen vor einer Wand und lächeln.
Ulrich
Kürzlich kamen die Spitzen der bayerischen Handwerksorganisation mit Hubert Aiwanger (r.), Minister Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (StMWi), und Tobias Gotthardt (l.), Staatssekretär im StMWi, zu einem Austausch zusammen. Für die Handwerkskammer für Mittelfranken nahmen Hauptgeschäftsführer Dr. Rainer-Johannes Wolf (2. v. l.) und Präsident Thomas Pirner (2. v. r.) an dem Gespräch teil, um zentrale Anliegen des Handwerks zu adressieren.

Offener AustauschHandwerksorganisation trifft Wirtschaftsministerium

Kürzlich kamen die Spitzen der bayerischen Handwerksorganisation mit Hubert Aiwanger, Minister Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (StMWi), und Tobias Gotthardt, Staatssekretär im StMWi, zu einem Austausch zusammen. Für die Handwerkskammer für Mittelfranken nahmen Hauptgeschäftsführer Dr. Rainer-Johannes Wolf und Präsident Thomas Pirner an dem Gespräch teil, um zentrale Anliegen des Handwerks zu adressieren.

 Im Mittelpunkt standen unter anderem folgende Themen: Die Begleitung von Betriebsübergaben soll künftig gezielter unterstützt werden. Zudem wurde auf den bestehenden Förderstau in den Bildungszentren des Handwerks hingewiesen – hier ist vor allem der Bund gefordert zu liefern. Auch die Weiterentwicklung des Tags des Handwerks wurde angesprochen. Darüber hinaus fordert das Handwerk flexiblere Arbeitszeitregelungen, etwa im Rahmen einer Wochenarbeitszeit gemäß europäischem Recht.

Ein weiteres zentrales Anliegen: Die Vergabe in Fach- und Teillosen darf nicht unterlaufen werden – eine Praxis, die Kommunen schadet und auf dem Rücken des Handwerks ausgetragen wird. Ein akutes Problem zeigt sich auch bei der Einstufung freiberuflicher Dozentinnen und Dozenten. Werden sie als abhängig Beschäftigte bewertet, ist die Weiterbildung – nicht nur bei uns, sondern branchenübergreifend – ernsthaft in Gefahr.

„Wir haben bei Minister Aiwanger offene Ohren für unsere Anliegen gefunden. Konkrete Lösungen brauchen natürlich Zeit – aber der direkte Austausch ist für uns eine wichtige Grundlage, um die Belange des Handwerks kontinuierlich auf der politischen Agenda zu halten“, erklärt Dr. Rainer-Johannes Wolf.