Gespräch mit der Stadt FürthFür das Handwerk vor Ort
Gemeinsame Themen, klare Ansagen: Beim Antrittsbesuch bei Wirtschaftsreferent Horst Müller hat die Handwerkskammer für Mittelfranken die Weichen für eine enge Zusammenarbeit gestellt – mit Blick auf bezahlbaren Wohnraum für Auszubildende und Gewerbeflächen für das Handwerk in Fürth.
Ein neues Gesicht in der Fürther Wirtschaftspolitik, ein klares Interesse am Handwerk: Hauptgeschäftsführer Dr. Rainer-Johannes Wolf hat Wirtschaftsreferent Horst Müller beim Antrittsbesuch getroffen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen zwei Themen, bei denen Stadt und Handwerkskammer künftig enger zusammenarbeiten wollen. Mit dabei waren unter anderem Stefan Röhrer, Amtsleiter Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung, und Dr. Kristina Zehmer, Leiterin der Stabstelle Politik und Standortfragen.
Wohnraum für Auszubildende: das Korallenriff
In der Poppenreutherstraße in Fürth entsteht mit dem Jugendwohnen Korallenriff ein modernes Wohnangebot für Auszubildende, Schülerinnen und Schüler sowie junge Arbeitnehmer zwischen 15 und 27 Jahren. 87 möblierte Einzelzimmer, Gemeinschaftsräume und pädagogische Begleitung bieten jungen Menschen Stabilität und Unterstützung – gerade in der Ausbildungszeit. Die Handwerkskammer und die Stadt Fürth haben vereinbart, das Thema voranzutreiben.
Gewerbeflächen für das Handwerk: Fairwerk Fürth
Im Gewerbegebiet Golfpark Atzenhof soll das Projekt „Fairwerk Fürth" bis 2027 Realität werden: Auf einem 6.000 Quadratmeter großen Areal in der Flugplatzstraße entstehen bis zu 40 Hallen in Holzbauweise – flexibel nutzbar für Handwerk, Kleingewerbe und technologieorientierte Betriebe. Die Handwerkskammer für Mittelfranken möchte sich aktiv in die Entwicklung und Vermarktung dieser Flächen einbringen und setzt sich dafür ein, dass das Angebot passt – für die Betriebe, die es brauchen.
„Wir sind froh, mit Horst Müller einen Ansprechpartner in der Stadt Fürth zu haben, der das Handwerk als wichtigen Teil der regionalen Wirtschaft versteht. Jetzt geht es darum, aus dem guten Gespräch konkrete Schritte zu machen", sagt Dr. Rainer-Johannes Wolf.