NetzwerkenAntrittsbesuch des neuen Geschäftsführers der Europäischen Metropolregion Nürnberg
Mit frischem Fokus auf Wirtschaft und Vernetzung startet Dr. Thomas Koch als neuer Geschäftsführer der EMN: Beim Antrittsbesuch in der Handwerkskammer skizziert er erste Pläne – von einem hochkarätigen Round Table bis zu neuen Impulsen für KMU und Fachkräftegewinnung in der Metropolregion.
Dr. Thomas Koch (v.l.) bei seinem Antrittsbesuch als neuer Geschäftsführer der EMN in der Handwerkskammer für Mittelfranken. Mit ihm zu Besuch war Klaus Wübbenhorst, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins. Empfangen wurde das Duo von den Geschäftsführern Wolfgang Uhl und Stefanie Kurz sowie dem Hauptgeschäftsführer Dr. Rainer-Johannes Wolf.
Dr. Thomas Koch übernahm zum 1. März 2026 die Position als Geschäftsführer bei der Europäischen Metropolregion Nürnberg (EMN) und folgt damit auf Dr. Christa Standecker, die in den Ruhestand eintrat. Im April folgte sein Antrittsbesuch zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden des Fördervereins, Klaus Wübbenhorst bei der Handwerkskammer für Mittelfranken. Begrüßt wurde das Duo durch den Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, Dr. Rainer-Johannes Wolf, die beiden Geschäftsführer Stefanie Kurz und Wolfgang Uhl sowie die Leiterin der Stabstelle Politik und Standortfragen, Dr. Kristina Zehmer.
Im lockeren Gespräch bekundete Koch, dass er die Themen der EMN in der Zukunft neu ausrichten möchte – mit stärkerem Fokus auf der Wirtschaft. Das soll insbesondere den KMU zugutekommen.
Round Table soll große Akteure zusammenbringen
Als einen der ersten Schritte wird es im Juli einen Round Table geben, an dem Koch große wirtschaftliche Akteure zusammenbringen will. „Dazu hat er auch die Handwerkskammern, welche Mitglied im EMN sind, eingeladen, und wir werden sehr gern teilnehmen“, sagt Wolf. Denn über einen Punkt sind sich alle am Tisch einig: Es geht nichts über ein gut ausgebautes, funktionierendes Netzwerk.
Geplant ist, dass Kammer und EMN sich künftig enger zusammentun und sich gegenseitig Themen zuspielen, mit denen die Region vorangebracht werden soll und kann. „Dadurch kann sich auch die politische Wirkkraft verstärken“, zeigt sich Hauptgeschäftsführer Wolf überzeugt.
Ein weiteres wichtiges Thema ist und bleibt der Fachkräftebedarf in der Metropolregion. Unter dem Motto „Kommen, staunen, bleiben“ sollen mehr Fachkräfte angeworben und letztlich auch zum Bleiben animiert werden.