Handwerkskammer für Mittelfranken

Videoformat für Auszubildende, Verantwortliche, Interessierte und Wissbegierige#zugehört - Was wünschen sich Auszubildende von uns?

Über Jugendliche wurde im Zusammenhang mit Corona viel gesprochen. Mit Jugendlichen hingegen kaum. Das wollten wir ändern und riefen #zugehört ins Leben. "Der Name beschreibt auch schon das Konzept. Wir möchten den Jugendlichen eine Stimme geben und ihnen zuhören bei dem, was sie beschäftigt, was sie plagt, was sie umtreibt", sagt Dr. Rainer-Johannes Wolf, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Mittelfranken. Und da uns ihre Anliegen auch nach Corona wichtig sind, hören wir weiter zu. 

Im Rahmen der #zugehört-Kampagne finden in regelmäßigen Abständen Diskussionsrunden statt zwischen Auszubildenden sowie Verantwortlichen aus Politik und Handwerk. "Wir wollen als Partner der Jugend/junger Erwachsener im Handwerk wahrgenommen werden, denn sie sind unsere Zukunft. Und wir möchten uns ehrlich und fair ihrer Sorgen, Nöte und Bedürfnisse annehmen - und zwar auf Augenhöhe", beschreibt Dr. Rainer Wolf, der sich den Fragen und Anregungen der jungen Auszubildenden bereits zweimal gestellt hat, die Herangehensweise. Die Handwerkskammer erhofft sich von diesem Austausch auch, dass sie Anregungen erhält: "Wie können wir Ausbildung attrkativer machen und was können wir tun, damit mehr junge Menschen ihren Weg ins Handwerk finden? Gebt uns Tipps und redet mit uns", appelliert Dr. Rainer Wolf. 



Die Umfrage

Damit keine Einzelmeinungen, sondern wirklich ein breites Stimmungsbild bei #zugehört abgebildet wird, findet im Vorfeld der Veranstaltung eine Umfrage statt. Wir haben beispielsweise gefragt: “Mit welchen Herausforderungen siehst du dich konfrontiert?” oder “Warst du in deinem Betrieb/ÜLU/Berufsschule schon einmal mit Rassismus konfrontiert?”

2026 beantworteten 112 Auszubildende 21 Fragen. Dabei kristallisierte sich das Thema "Azubiwohnen" heraus. 

Umfrage zu Herausforderungen als Cloud: häufig genannt werden wenig Geld, harte Arbeit, frühes Aufstehen, Technik
Handwerkskammer für Mittelfranken
Die Auszubildenden bestimmen über eine Umfrage selbst, welche Themen sie bei #zugehört ansprechen möchten.

Der Workshop - mit Medientraining 

Obwohl wir alle hören wollen, können wir bei der Podiumsdiskussion vor laufender Kamera nicht alle zu Wort kommen lassen. Daher „castet“ Leiter Tobias Ladewig im Internat Auszubildende, die als Stellvertreter des großen Chors bereit sind, diese Anliegen vor Kamera und Publikum zu vertreten. In einem eintägigen Workshop unter seiner Leitung bereiten sie sich auf eine spannende Diskussion vor. Um welche Themen es gehen wird, ergibt sich aus den Umfrageergebnissen. Wir geben den Azubi-Vertretern nichts vor.

Bei der Vorbereitung hilft ihnen unsere Moderatorin Yase. Sie war bereits zweimal dabei und kennt sich aus. Beim Workshop absolviert sie mit den Auszubildenden ein kleines Medientraining. Denn vor einer Kamera zu sprechen und zu agieren, ist keine Selbstverständlichkeit. 

Eine Zeichnung von einer Wolke. In ihrem Inneren steht: Workshop
Im Workshop erarbeiten die Vertreter der Auszubildenden die Inhalte der Umfrage und ihre Argumentation. Außerdem findet ein Medientraining statt.

#zugehört: Die Diskussion 2024

2024 ging es bei #zugehört um “Digitalisierung” und “Verantwortung vs. Überforderung”.  Die Azubis Zeno, Julia und Kevin teilten ihre Perspektiven, während Ulrike Horneber, Leiterin des Amtes für Berufliche Schulen Nürnberg, Jonas Bruckschlögl, Ausbilder beim Hilpoltsteiner Bauunternehmen Bruckschlögl, unser stv. HGF Dr. Rainer-Johannes Wolf und die “Stimme der Vernunft”, Soziologin Dr. Christine Steiner zugehört haben und aus ihrer Sicht berichteten. 





#zugehört: Die Diskussion 2023

Was macht eine gute Ausbildung aus? Dieser Frage widmeten sich die Stuckateur-Azubis Anna Vogel, Fabian Knorr und Zahntechniker-Lehrling Lex.  Mit Ulrike Horneber (Leiterin des Amtes für berufliche Schulen), Dr. Rainer-Johannes Wolf (stellv. Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Mittelfranken), Jürgen Reck (Dorfmetzger aus Möhrendorf) und Robert Overfeld (Vater eines Auszubildenden) sprachen sie über kontroverse Themen wie Sexismus am Arbeitsplatz oder die Höhe der Ausbildungsgehälter.







#zugehört: Die Diskussion 2021

Die Auszubildenden Björn, Marlene, Janina, Elyas und Benjamin konfrontieren Verantwortungsträger aus Politik, Schulamt und Handwerk mit ihren Forderungen. Was müssen diese tun, um Auszubildenden die Arbeit in der Coronazeit zu erleichtern. Welche Bedürfnisse haben eigentlich die jungen Menschen? Denn denen wurde während der ersten eineinhalb Pandemiejahre viel zu viel abverlangt und viel zu wenig zugehört.  Ihre Gesprächspartner sind Ulrike Horneber, Leiterin des Amtes für berufliche Schulen der Stadt Nürnberg, Christa Naaß, stellvertretende Bezirkstagspräsidentin (SPD), Daniel Arnold, Vorsitzendes des Ausschusses für Wirtschaft und Umwelt, Bezirk Mittelfranken (Bündnis 90/Grüne) und Prof. Dr. Elmar Forster, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Mittelfranken.