Studiengesellschaft für Handwerksfragen zu GastEin Blick auf das mittelfränkische Handwerk
Beim Treffen der Studiengesellschaft für Handwerksfragen gab Hauptgeschäftsführer Dr. Rainer-Johannes Wolf einen aktuellen Überblick über die Lage des mittelfränkischen Handwerks – von Bürokratie und Nachwuchs bis hin zu Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz.
Beim Treffen der Studiengesellschaft für Handwerksfragen in Nürnberg hat der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, Dr. Rainer-Johannes Wolf, den Mitgliedern einen aktuellen Überblick über die Lage des mittelfränkischen Handwerks gegeben. 23.265 Betriebe, rund 14,97 Milliarden Euro Umsatz, über 120.000 Beschäftigte – die Zahlen zeigen: Das Handwerk bleibt ein wichtiger Teil der regionalen Wirtschaft. Die konjunkturelle Lage ist derzeit allerdings verhalten.
Thema war auch der wachsende Verwaltungsaufwand, der viele Betriebe im Alltag beschäftigt. Wolf stellte vor, wie die Kammer hier Vereinfachungen einfordert – etwa durch das „Once-Only-Prinzip", bei dem Behörden bereits vorliegende Daten nicht erneut abfragen dürfen.
Beim Nachwuchs und der Betriebsnachfolge engagiert sich die Kammer auf verschiedenen Wegen: mit Präsenz auf Ausbildungsmessen, dem Freiwilligen Handwerksjahr als Orientierungsangebot und Beratung rund um die Betriebsübergabe.
Abgerundet wurde der Vortrag durch einen Blick auf Digitalisierung und Künstliche Intelligenz – von der E-Rechnung über KI-gestützte Kundenkommunikation bis hin zu ersten Roboteranwendungen auf der Baustelle.