Statement vom 27. März 2026Steigende Sprit- und Energiekosten setzen das Handwerk massiv unter Druck

Dr. Rainer-Johannes Wolf, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Mittelfranken, bewertet die Maßnahmen gegen steigende Sprit- und Energiekosten. Erste Schritte entlasten noch nicht spürbar.

Das Portrait eines Mannes. Er lächelt ein wenig.

Das mittelfränkische Handwerk begrüßt die vom Bundestag beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der stark gestiegenen Spritpreise als ersten wichtigen Schritt. Das ist ein wichtiges Signal, aber nur ein Anfang. Die aktuellen Maßnahmen reichen noch nicht aus, um unsere Betriebe spürbar zu entlasten. 

Die gestiegenen Energiepreise verschärfen zusätzlich die ohnehin angespannte wirtschaftliche Lage vieler Betriebe. Viele Handwerksunternehmen arbeiten bereits am Limit – wenn etwa die Kosten für Fahrten zu Baustellen oder für den Materialtransport spürbar steigen, lässt sich das nur begrenzt ausgleichen. Die aktuellen Preisentwicklungen treffen die Betriebe mit voller Wucht. 

Jetzt ist die Politik gefordert, zügig nachzulegen. Die Maßnahmen müssen so ausgestaltet werden, dass sie die Betriebe im Alltag tatsächlich entlasten – nicht nur auf dem Papier.

Steigende Sprit- und Energiekosten setzen das Handwerk massiv unter Druck – die bisherigen Maßnahmen reichen nicht aus.