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Wichtig zu wissen: Das neue Verpackungsgesetz

Am 1. Januar 2019 tritt das Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die hochwertige Verwertung von Verpackungen (Verpackungsgesetz - kurz: VerpackG) in Kraft und löst die bisher geltende Verpackungsverordnung ab.

Ziele des neuen Gesetzes sind, das Recycling von Verpackungsabfällen weiter zu steigern, mehr Transparenz zu schaffen und damit auch die Einhaltung der gesetzlichen Regelungen zu sichern.

Das Gesetz bringt einige Neuerungen mit sich, von denen auch Handwerksbetriebe betroffen sein werden:

  • Neu geschaffen hat der Gesetzgeber eine Zentrale Stelle Verpackungsregister , die zukünftig wesentliche Aufgaben der Marktüberwachung übernehmen soll. Alle Hersteller systembeteiligungspflichtiger Verpackungen müssen sich zukünftig bei der Zentralen Stelle registrieren und Angaben zu den in Verkehr gebrachten Verpackungen machen. Eine Vorregistrierung ist seit August 2018 möglich. Weiterhin ist ein Vertrag mit einem anerkannten Partner des Dualen Systems abzuschließen.
  • Neu ist auch die Verpflichtung der dualen Systeme, ihre Gebühren nach ökologischen Kriterien zu gestalten.
  • Ebenso neu hinzugekommen sind Kennzeichnungspflichten für Ein- und Mehrweggetränkeverpackungen am Verkaufsregal.

 Alle Hersteller systembeteiligungspflichtiger Verpackungen müssen sich zukünftig bei der Zentralen Stelle registrieren und Angaben zu den in Verkehr gebrachten Verpackungen machen, und zwar bevor Verpackungen in Verkehr gebracht werden.