Welche Regelungen gibt es zur Maskenpflicht am Arbeitsplatz?

Für Mitarbeiter und Inhaber gilt sowohl die 11. BayIfSMV als auch die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ARbSchV). Den Text der Arbeitsschutzverordnung finden Sie nebenstehend als Download. Aufgrund der 11. BayIfSMV gilt für die Mitarbeiter und Inhaber in Ladengeschäften und bei Dienstleistern mit Kundenverkehr weiterhin nur das Tragen einer einfachen Mund-Nasen-Bedeckung. Es sind keine FFP2-Masken vorgeschrieben. Sofern die Mitarbeiter in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften oder an Rezeptionen durch transparente Schutzwände aus Acrylglas o.ä. zuverlässig geschützt werden, entfällt für sie die Pflicht zum dauerhaften Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Dies gilt aber nicht, wenn sich mehrere  Mitarbeiter hinter einer Theke aufhalten und untereinander den Mindestabstand von 1,5 m nicht einhalten können.

Verschärft werden diese Regelungen der 11. BayIfSMV durch die Arbeitsschutzverordnung, welche nicht nur für Ladengeschäfte und Dienstleister mit Kundenverkehr gilt, sondern generell die Mitarbeiter in allen Bereichen der Betriebe betrifft. Wenn die Anforderungen an die Raumbelegung  nicht eingehalten werden können (es müssen pro Person 10 m² zur Verfügung stehen), der Mindestabstand von 1, 5 Metern nicht eingehalten werden kann oder bei ausgeführten Tätigkeiten mit Gefährdung durch erhöhten Aerosolausstoß zu rechnen ist, müssen die Mitarbeiter entweder medizinische Gesichtsmasken (Mund-Nase-Schutz), FFP2-Masken oder um in der Anlage zur Verordnung näher bezeichnete vergleichbare Atemschutzmasken tragen, welche der Arbeitgeber zu stellen hat.

(Stand 24.02.2021)