Was bedeuten die Einschränkungen bei Freizeit und Gastronomie?

Die Bayerische Staatsregierung unter Führung von Ministerpräsident Dr. Markus Söder hat am 16. März 2020 aufgrund der Corona-Pandemie ab sofort den Katastrophenfall für ganz Bayern ausgerufen. Damit ist zur Bekämpfung der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus eine klare Steuerung mit zentralen Eingriffs- und Durchgriffsmöglichkeiten möglich.



Kontaktbeschränkung statt Ausgangsbeschränkung



Seit dem 6. Mai 2020 gilt die Ausgangsbeschränkung nicht mehr. Im öffentlichen Raum gilt nur noch eine sogenannte Kontaktbeschränkung:

Der Aufenthalt mehrerer Personen im öffentlichen Raum ist so zu gestalten, dass er höchstens den Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister sowie eine weitere Person umfasst.

Ebenso gilt das Distanzgebot weiterhin:

Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten.



Ebenso gelten Besuchsverbote für bestimmte Einrichtungen.

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Einrichtungen der Freizeitgestaltung



Der Betrieb sämtlicher Einrichtungen, die nicht notwendigen Verrichtungen des täglichen Lebens dienen, sondern der Freizeitgestaltung, wird bis einschließlich den 14. Juni 2020 untersagt. Hierzu zählen insbesondere Clubs, Saunas, Wellnesszentren und vergleichbare Freizeiteinrichtungen sind geschlossen. 



Sport

Der Betrieb von Sporthallen, Sportplätzen, Sportanlagen und Sporteinrichtungen und deren Nutzung sind grundsätzlich untersagt. Seit dem 11. Mai 2020 sind Individualsportarten im Breiten- und Freizeitbereich unter Einhaltung bestimmter Voraussetzungen möglich. Einzelheiten entnehmen Sie der 5. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV) in der rechten Serviceleiste.



Freizeiteinrichtungen

Seit dem 6. Mai 2020 sind Spielplätze geöffnet.

Seit dem 11. Mai 2020 können bestimmte Einrichtungen geöffnet werden, insbesondere im Außenbereich und unter bestimmten Voraussetzungen. Welche dies sind und welche Einrichtungen trotzdem weiterhin geschlossen bleiben müssen, entnehmen Sie bitte der 5. BayIfSMV in der rechten Serviceleiste.





Gastronomiebetriebe



Untersagt sind bis einschließlich zum 14. Juni 2020 Gastronomiebetriebe jeder Art. Es gibt jedoch Ausnahmen dieses Verbots. Zulässig sind:

  • Die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken.
  • Der Betrieb von nicht öffentlich zugänglichen Betriebs- und Schulkantinen, wenn gewährleistet ist, dass
    • zwischen den Gästen ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird.
    • Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

Weitere Ausnahmen sind seit dem 18. Mai 2020 zulässig:

  • Die Abgabe von Speisen und Getränken zum Verzehr an Ort und Stelle im Freien, insbesondere in Wirts- oder Biergärten, auf Freischankflächen oder bei Stehtischen vor einem Bäckerei-Cafe ohne Alkoholausschank
    • in der Zeit zwischen 6 und 20 Uhr,
    • wenn gewährleistet ist, dass zwischen allen Gästen entweder ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird oder geeignete  Trennvorrichtungen vorhanden sind. Das gilt nicht für Personen aus dem Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister sowie eine weitere Person. 
    • Maskenpflicht gilt für das Personal im Servicebereich oder in Bereichen, in denen ein Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann, sowie für die Gäste, solange sie sich nicht an ihrem Platz befinden.
    • Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien für Gesundheit und Pflege und für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie bekannt gemachten Rahmenkonzepts für die Gastronomie auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Dieses Rahmenkonzept finden Sie in der rechten Serviceleiste.
  • Der Betrieb von Speisewirtschaften nach § 1 Abs. 1 Nr. 2 des Gaststättengesetzes,
    • soweit der Verzehr nicht im Freien erfolgt,
    • in der Zeit zwischen 6 und 22 Uhr,
    • wenn gewährleistet ist, dass zwischen allen Gästen entweder ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird oder geeignete  Trennvorrichtungen vorhanden sind. Das gilt nicht für Personen aus dem Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister sowie eine weitere Person. 
    • Maskenpflicht gilt für das Personal im Servicebereich oder in Bereichen, in denen ein Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann, sowie für die Gäste, solange sie sich nicht an ihrem Platz befinden.
    • Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien für Gesundheit und Pflege und für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie bekannt gemachten Rahmenkonzepts für die Gastronomie auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Dieses Rahmenkonzept finden Sie in der rechten Serviceleiste.





(Stand: 29. Mai 2020)



 Die 5. BayIfSMV gilt bis zum 14. Juni 2020.




(Stand: 5. Mai 2020, 21.30 Uhr)


(Stand: 13. Mai 2020)


(Stand: 25. Mai 2020)



Betriebsschließungen



Seit dem 6. Mai 2020 dürfen Kunden wieder alle handwerklichen Dienstleister aufsuchen. Zu diesem Thema haben wir die aktuellen Regelungen in einem Kurzartikel für Sie zusammengefasst. Den Linke finden Sie in der rechten Serviceleiste.