Stimmen zum Ehrenamt

Gerade im Handwerk spielt das Ehrenamt eine große Rolle. Wir haben für Sie Stimmen aus dem Handwerk für das Ehrenamt eingefangen.

Bäcker- und Konditormeister Kurt Held ist neben seinem Engagement fürs Handwerk auch politisch als Kreisrat aktiv. Sein Blick aufs Ehrenamt: "Als erstes muss es Spaß machen. Man kann in seinem Beruf oder für das gesamte Handwerk etwas bewirken und auf politischer Ebene für die Bürger in seinem Wirkungskreis gute Voraussetzungen schaffen. "

? Ehrenamt, warum?
"Das Handwerk ist ein maßgeblicher Pfeiler unserer Wirtschaftsgesellschaft. Es hat viele Höhen und Tiefen in den letzten Jahrzehnten durchlebt, und damit es uns weiterhin so gut geht wie jetzt, müssen sich auch Personen bereit erklären für das Handwerk die Stimme zu erheben und für das Wohl unserer Betriebe und Mitarbeiter einzutreten."

+ Für Nachwuchshandwerker:
"Der Nachwuchs ist die Zukunft im Handwerk. Junge Handwerker müssen neue Ideen und informative Gedanken in die Organisationen im Handwerk einbringen und für ihre eigene Zukunft positive Voraussetzungen schaffen."

  Die schönsten Momente:
"Die Freisprechungsfeiern der Auszubildenden und die Meisterfeiern in unserer Kreishandwerkerschaft. Die fröhlichen, strahlenden und entspannten Gesichter der Prüfungsabsolventen. Das ist jedes Jahr ein Erlebnis."

Kurt Held klein
Kurt Held

Kurt Held

Meisterprüfungen 1975 (Bäcker) und 1983 (Konditor)

Seit 2002 Obermeister der Bäckerinnung Westmittelfranken
Seit 2005 Kreishandwerksmeister Ansbach-Westmittelfranken
Stellv. Landesinnungsmeister

Über 40 Jahre lang ehrenamtlich engagiert in Handwerk, Politik und sozialem Bereich





"Mit dem Ehrenamt kann man etwas bewegen: die Nachwuchsjugend stärken und damit das Handwerk voranbringen", sagt Schreinermeister Uwe Hauf.

? Ehrenamt, warum?
"Ich wollte es besser machen, als meine Schreinermeisterprüfung abgelaufen ist und als die Handwerkskammer dann auf mich zukam, habe ich die Gelegenheit genützt."
Die Mitglieder Meisterprüfungsausschusses geben die Prüfungsaufgaben für die Meisterprüfung vor. Sie orientieren sich dabei an den aktuellen realen Marktanforderungen und nehmen damit direkten Einfluss auf die Vorbereitung der Prüflinge in den Meisterkursen.

"Ohne das Ehrenamt hätte das Handwerks nicht mehr die Qualität, die es jetzt hat."

+ Für Nachwuchshandwerker:
"Man kann sein Wissen und Können in ein flexibles System einbringen!"

Die schönsten Momente:
"Wenn Prüflinge nach der Prüfung auf mich zukommen und sagen: 'gut gemacht.'"

Uwe Hauf ist seit 2014 Mitglied im Meisterprüfungsausschuss der Schreiner.
jechnerer
Uwe Hauf

Uwe Hauf

Meisterprüfung 2002

seit 2014 im Meisterprüfungsausschuss der Schreiner

150 Stunden/Jahr im Ehrenamt für

  • Erstellung von Prüfungsaufgaben
  • Prüfungsaufsicht
  • Bewertung der Meisterprüfungsprojekte
  • Besuch der Meisterklassen
  • Prüfungsprojekte anschauen