Der Vorstand der neuen Schreiner-Innung "Mittelfranken-Mitte" von links Max Boss, Claus Fleischmann, Philip Gracklauer
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Der Vorstand der neuen Schreiner-Innung "Mittelfranken-Mitte" von links Max Boss, Claus Fleischmann, Philip Gracklauer

Schreinerinnungen aus Nürnberg und Fürth fusioniert

Schreinerinnung Mittelfranken-Mitte eine der größten Innungen Bayerns

Die Mitglieder der Schreinerinnungen aus Nürnberg und Fürth ziehen künftig als "Schreinerinnung Mittelfranken-Mitte“ an einem Strang.

Mit Beginn des Jahres 2021 fusionierten die beiden Berufsorganisationen des Schreinerhandwerks aus Nürnberg und Fürth. Die von der Kreishandwerkerschaft Fürth verwaltete Schreinerinnung ist nun mit über 80 Innungsbetrieben eine der mitgliederstärksten Innungen in ganz Bayern.

Die wegen der Coronapandemie bereits Mitte Oktober vergangenen Jahres durchgeführte Fusionsversammlung ergab folgende Vorstandswahlen:

  • An der Innungsspitze steht in Zukunft Obermeister Claus Fleischmann (Fürth).
  • Zu stellvertretenden Obermeistern wurden der Nürnberger Philip Gracklauer, der bereits einige Monate zuvor als Obermeister die Geschäfte der Innung Nürnberg leitete und der Fürther Max Boss gewählt.

Die langjährigen Obermeister Bernhard Nerreter (Nürnberg) und Heinz Hufnagel (Fürth) machten für die neue Innung gerne Platz für Jüngere und neue Namen.

Claus Fleischmann nach der Wahl: „Ich freue mich sehr auf die zukünftige Zusammenarbeit mit meinen Schreinerkollegen. Ich bin überzeugt, dass wir durch den Zusammenschluss und die jetzige Innungsgröße bei verschiedensten Gelegenheiten in unserer Region noch deutlicher wahrgenommen werden.“

In die neue Vorstandschaft wurden weiter gewählt:

  • Die beiden Lehrlingswarte Hubert Fischer (Nürnberg) und Andreas Sauber (Stein)
  • sowie die weiteren Vorstandsmitglieder Christine Weber (Fürth), Martin Köstner (Nürnberg), Heinz Hufnagel (Fürth), Sebastian Geitner (Nürnberg), Sven Schopper (Roßtal), Rainer Linhardt (Nürnberg), Oskar Weick (Cadolzburg) und Thomas Pogner (Nürnberg).

Der Zusammenschluss dient der Verbesserung der Marktpositionierung des Schreiner-Handwerks und bildet die Grundlage für eine geplante Wachstumsstrategie. Ferner ist er das Fundament für eine tragfähige Zukunft, bei gleichzeitig stets wachsenden Innungsaufgaben.

Einen kleinen Unterschied gibt es unter den fusionierten Innungen aber weiterhin. So besuchen die Auszubildenden der Nürnberger Betriebe die dortige Städtische Berufsschule B11 in der Frankenmetropole, während die Lehrlinge aus Fürth weiterhin in der Staatliche Berufsschule B1 in der Kleeblattstadt beschult werden.