Politische Standpunkte

Das Handwerk ist ein traditionell gewachsener leistungsfähiger und zukunftsorientierter Bestandteil unserer Wirtschaft und Gesellschaft. Als Handwerkskammer für Mittelfranken stehen wir für die kompetente und verantwortungsvolle Selbstverwaltung dieser Berufsgruppe. Wir bündeln die Interessen des Handwerks und bringen diese durchsetzungsstark und verantwortlich in den wirtschaftspolitischen Willensbildungsprozess ein.

Strategiepapier "Zukunft. Handwerk. Nürnberg"

Die Handwerkskammer für Mittelfranken, die Kreishandwerkerschaft und die Stadt Nürnberg haben am 6. September 2012 das gemeinsam erarbeitete Strategiepapier "Zukunft. Handwerk.Nürnberg" unterzeichnet. Es ist das Ergebnis eines Dialogprozesses zwischen Wirtschaftsreferat und örtlichem Handwerk. Damit intensivieren die Handwerkskammer für Mittelfranken, die Kreishandwerkerschaft und die Stadt Nürnberg ihre Zusammenarbeit und fixieren Eckpunkte einer Strategie zur Stärkung des Nürnberger Handwerks, die sie gemeinsam umsetzen werden.

Die Strategie umfasst folgende Bereiche:

  • Situationsanalyse und Entwicklungspotenziale des Nürnberger Handwerks mittels einer wissenschaftlichen Studie
  • Fachkräftesicherung und Qualifizierung
  • demografischer Wandel
  • Flächen für Handwerksbetriebe
  • Existenzgründung und Existenzsicherung, Energieeinsparung, Energieeffizienz und Erneuerbare Energien
  • Einrichtung eines Runden Tisches zwischen Verwaltung und Handwerk
  • Veranstaltung gemeinsamer Beratertage und Imagebildung



Mittelstandspakt Bayern

Die bayerischen Handwerkskammern sind zusammen mit 44 Organisationen und der Bayerischen Staatsregierung zum Mittelstandspakt Bayern zusammengeschlossen. Ziel des Mittelstandpaktes ist es, kleine und mittlere Betriebe durch eine mittelstandsfreundliche Politik zu unterstützen und zu stärken. Denn sie brauchen konkrete Entlastung und Förderung um ihre Stärken auch in der aktuellen Krise einbringen zu können.



Ausbildung schützt vor Abschiebung

Um das zu gewährleisten, geht die Handwerkskammer für Mittelfranken und mit ihr der gesamte Bezirk neue Wege. So initiierte Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Elmar Forster eine Flüchtlingserklärung, die mittlerweile von den Städten Fürth, Nürnberg und Erlangen sowie den Landkreisen Fürth und Neustadt/Aisch-Bad Windsheim unterzeichnet wurde. Weitere Kommunen in ganz Franken haben bereits Interesse an einer Beteiligung bekundet. Durch diese Erklärung wird sichergestellt, dass jugendliche Flüchtlinge, die bis zum 21. Lebensjahr eine Lehre beginnen oder begonnen haben bis zum Abschluss der Lehre nicht abgeschoben werden.