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Handwerkskammer für Mittelfranken
Stellten das zweite Bewerbungsbuch für N2025 vor (von links nach rechts): Marcus König, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, Prof. Dr. Julia Lehner, Kulturbürgermeisterin der Stadt Nürnberg, Prof. Hans-Joachim Wagner, Leiter des Kulturhauptstadtbüros.

Jetzt gilt's

Endspurt bei der Kulturhauptstadtbewerbung N2025. Mit Umfrage.

„Wir sind im Eiskanal, jetzt gibt es kein Zurück!“ Nürnbergs Kulturbürgermeisterin Prof. Dr. Julia Lehner leitete mit diesen Worten die letzte spannende Etappe von Nürnbergs Kulturhauptstadtbewerbung N 2025 ein: Das finale, zweite Bid Book („Bewerbungsbuch“) ist abgegeben und nur wenige Wochen trennen Nürnberg von der Entscheidung, ob die Stadt 2025 Europäische Kulturhauptstadt werden wird.

Bei einer Pressekonferenz stellte sie zusammen mit Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König und dem Leiter des Bewerbungsbüros, Prof. Hans-Joachim Wagner, das 100-seitige Werk vor. Über 60 künstlerische Projekte bilden das Herzstück der Nürnberger Bewerbung unter dem Claim „Past Forward“ und seinen drei Plattformen „Humanity, Activity und Community“. Ein Alleinstellungsmerkmal, das die Bewerbung aufwertet, sei laut Hans-Joachim Wagner die europäische Dimension aller Projekte: „Wir konnten 132 internationale Partnerinnen und Partner gewinnen.“

Handwerkskammer und Handwerk mit dabei

Agnes Graf-Then, die Beauftragte für Handwerkskultur der Handwerkskammer für Mittelfranken, hat im Vorfeld der Bewerbung bei der Konzeption von drei Projekten mitgewirkt. Eines davon ist die sogenannte „Meister Faire“. Sie will Handwerkern, Designern, Herstellern aus Nürnberg, der Metropolregion und Europa eine Austauschplattform untereinander zum Thema Zukunft der Arbeit und Produktion bieten. Eine breit angelegte, lokal als auch international hochkarätig besetzte Konferenz widmet sich übergeordneten Themen, aber auch Themen aus der konkreten Werkstattrealität. Für die Öffentlichkeit wird es eine Messe geben, die mit internationalen Beiträgen die herausragende Praxis von Spitzenhandwerk bis zu „Do-it-yourself“ präsentiert. Weitere Projekte, bei denen sich das Handwerk engagieren will, sind die sogenannten Nürnberger Bits und das Laboratorium Konstrukt.

Natürlich werde man sich freuen, wenn der Titel an die fränkische Metropole ginge, konstatierte Nürnbergs Oberbürgermeister Markus König und verglich die Kulturhauptstadtbewerbung mit einem Cocktail, den Titel mit der alles bekrönenden Cocktailkirsche. Aber auch ohne Titelgewinn werde man an den Projekten festhalten, allenfalls die Zeitlinie etwas verändern.

Wie’s auch kommen mag: am 28. Oktober wissen wir mehr.
Wir drücken die Daumen.

 Das Bewerbungsbuch, derzeit in Englisch, bald auch auf Deutsch, finden Sie auf der Homepage von N2025.

Die das Handwerk betreffenden Projekte sind auf Seite 43 bis Seite 46 beschrieben.



Das zweite und letzte Bewerbungsbuch Nürnbergs für den Titel der Europäischen Kulturhauptstadt 2025 ist abgegeben. Jetzt wird es wirklich spannend. Wir wollen von Ihnen wissen:

Wird Nürnberg Europäische Kulturhauptstadt 2025?