Handwerkskammer für Mittelfranken
Handwerkskammer für Mittelfranken
Handwerk in Mittelfranken: Pandemie bremst Handwerkskonjunktur erneut ab.

Handwerk in Mittelfranken

Pandemie bremst Handwerkskonjunktur erneut ab. Konjunkturbericht zum IV. Quartal 2020

Die zweite Infektionswelle der Corona Pandemie und der erneute Lockdown verhindern die Erholung der Handwerkskonjunktur aus dem dritten Quartal. Indikatoren über alle Gewerke hinweg und in allen untersuchten Bereichen zeigen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie auf. Somit erwarten gewerksübergreifend nach den Ergebnissen der Konjunkturumfrage nur noch 68,6 Prozent (Vorquartal: 82,1 Prozent, Vorjahr: 88,1 Prozent) der befragten Handwerksbetriebe mindestens einen gleichbleibenden Geschäftsverlauf im ersten Quartal 2021. Nur noch 7,4 Prozent der befragten Betriebe erwarten (Vorquartal: 13,3 Prozent, Vorjahr: 9,7 Prozent) eine Verbesserung der zukünftigen Geschäftslage.

Einen steigenden oder wenigstens konstanten Auftragseingang prognostizieren 69,8 Prozent (Vorquartal: 78,2 Prozent, Vorjahr: 88 Prozent) der Betriebe. Steigende oder wenigstens stabile Umsätze erwarten 64,6 Prozent (Vorquartal: 76,1 Prozent, Vorjahr: 84,9 Prozent).

Im Vergleich der beiden mittelfränkischen Planungsregionen zeigen sich Unterschiede in der Einschätzung der derzeitigen Geschäftslage sowie des kommenden Quartals. Während in der Region Westmittelfranken 43,2 Prozent der Betriebe (Vorjahr: 69,6 Prozent) ihre derzeitige Geschäftslage als gut angeben, sind es im Großraum Nürnberg 35,1 Prozent (Vorjahr: 56,5 Prozent). Mit Blick auf das erste Quartal 2021 erwarten die Betriebe in der Region Nürnberg zu 59,7 Prozent (Vorjahr: 78,4 Prozent) eine gleichbleibende Geschäftslage und zu 8,2 Prozent (Vorjahr: 9,7 Prozent) eine verbesserte Situation. In der Planungsregion Westmittelfranken rechnen 64,7 Prozent (Vorjahr: 78,3 Prozent) der Handwerksunternehmen mit einer stabilen Geschäftslage und 5,5 Prozent (Vorjahr: 9,8, Prozent) mit einer Verbesserung.