Legte gute Zahlen vor: die Schlachthofführung
Buchmann
Legte gute Zahlen vor: die Schlachthofführung mit Konrad Ammon (stehend), Gerhard Bickel und Monika Peter.

Gesundes Wachsen

Der Metzgerschlachthof Fürth integriert das ehemalige Filialgebäude der Evenord-Bank ins Betriebsvermögen, öffnete sich bei zwei Fürther „Stadtverführungen“ wieder für interessierte Kunden, verarbeitet nun auch per „Weideschuss“ getötete Tiere und vermeldet neue Höchstwerte bei Schlachtzahlen und Gewinn.

Im Jahr 2020 stieg die Zahl

  • der Schweineschlachtungen in der Einrichtung an der Siegelsdorfer Straße auf 61.338 (2019: 60.740),
  • die der Rinder und Kälber auf 4.209 (3.783) und
  • die der Schafe auf 1.669 (1.616).

Der Überschuss kletterte auf 102.189 Euro (93.218 Euro).

Diese Zahlen legte Geschäftsführer Konrad Ammon bei der Jahreshauptversammlung der Schlachthof Betriebs-GmbH vor. Co-Geschäftsführerin Monika Peter, Beiratsvorsitzender Gerhard Bickel (ebl Naturkost) und gut 20 Genossenschaftsmitglieder freuten sich über einen Anstieg des Jahresumsatzes von 921.000 (2019) auf 1059.000 Euro. Die Bilanzsumme beträgt 1,6 Mio. Euro, das Eigenkapital stattliche 1,3 Mio. Euro. Auf die Eigenkapitalquote von 80 Prozent wie auf die hohe Liquidität könne man stolz sein, so Ammon.

2020 wurde kräftig in den Betrieb investiert – insgesamt 188.412 Euro. In die Umstellung auf stromsparende LED-Beleuchtung, einen elektrischen Hubwagen, einen Hochdruckreiniger, einen Edelstahl-Steuerschrank u.v.m. Über 5 Mio. Euro sollen in einer bereits laufenden zweijährigen Modernisierungsphase in den Fürther Schlachthof investiert werden, wofür sich Konrad Ammon, der auch als Ober- und Landesinnungsmeister der Fleischer fungiert, Zuschüsse von EU, Bund und Land erhofft.