Podiumsdiskussion mit den OB-Kandidaten
Handwerkskammer für Mittelfranken
Hauptgeschäftsführer Dr. Elmar Forster und Präsident Thomas Pirner in Diskussion mit den OB-Kandidaten Thorsten Brehm (SPD), Marcus König (CSU), Verena Osgyan (Grüne), Titus Schüller (Die Linke) und Ümit Sormaz (FDP), v.l.n.r.

Fünf OB-Kandidaten im Kreuzfeuer

Die Antworten der Podiumsdiskussion vom 22. Oktober zum Nachlesen und der Kammer-Faktencheck.

 Sechs Jahre sind vergangen und in Bayern - und natürlich auch in Nürnberg - finden erneut Kommunalwahlen statt. Seit 2002 bestimmte Dr. Ulrich Maly als Oberbürgermeister die Geschicke der Stadt. Nach 18 Jahren zieht er sich nun zurück. Doch für Nachfolge ist gesorgt. Viele Kandidaten bewerben sich für dieses wichtige Amt. Wir habe diejenigen zur Podiumsdiskussion gebeten, die bis zum 1. September 2019 offiziell als Kandidaten um den OB-Posten benannt waren. Wir wollten gezielt nachhaken: Berücksichtigen sie in ausreichendem Maße die Interessen des Handwerks? Lesen Sie selbst.



Fünf im Kreuzfeuer

Unter den jeweiligen Kandidaten finden Sie die Fragen, die wir ihnen gestellt haben – und natürlich auch eine Mitschrift ihrer Antworten.



Thorsten Brehm - SPD

Thorsten Brehm geht für die SPD ins Rennen. Er steht für Milliarden für neue Schulen und 7000 neue Kitaplätze, 365-Euro-Jahresticket für Nürnbergs Busse und Bahnen, ein durchgehendes, sicheres Radwegenetz in ganz Nürnberg, Sonderprogramme für neue Parks, schöne Plätze in der Nachbarschaft und mehr Grün, mehr Investitionen für eine sichere und saubere Stadt, mehr Behördengänge auch per Mausklick, mehr Treffpunkte für Senioren und Nachbarschaftshelfer, mehr Freiraum für Nürnbergs Kulturszene, keine Privatisierungen städtischer Unternehmen, Stärkung des Wissenschafts- und Forschungsstandorts, bezahlbaren Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen.

 Zu den Fragen und Antworten - Thorsten Brehm



Marcus König - CSU

Marcus König geht für die CSU ins Rennen. Er steht für Mobilität, Bauen & Wohnen, Umwelt, Familie, Bildung und Soziales, Sicherheit und Sauberkeit.

 Zu den Fragen und Antworten - Marcus König 



Verena Osgyan - Bündnis 90/Die Grünen

Verena Osgyan geht für Bündnis 90/Die Grünen ins Rennen. Sie steht für Gleichstellungspolitik. Ihrer Meinung nach ist Bildung und Ausbildung Gesellschaftspolitik und Datenschutz Bürgerrecht.

 Zu den Fragen und Antworten - Verena Osgyan



Titus Schüller - Die Linke

Titus Schüller geht für Die Linke ins Rennen. Er steht für bezahlbare VAG-Tickets, mehr Radwege, soziale Wohnungspolitik, gegen des Ausbau des Frankenschnellwegs.

 Zu den Fragen und Antworten - Titus Schüller



Ümit Sormaz - FDP

Ümit Sormaz geht für die FDP ins Rennen. Er steht für Infrastruktur, Verkehr und Wohnen. Er möchte, dass die Stadtverwaltung zum Dienstleister wird.

 Zu den Fragen und Antworten - Ümit Sormaz

Die Forderungen des Handwerks an die Kommunalpolitik in Nürnberg

Im Vorfeld der Podiumsdiskussion hat die Handwerkskammer für Mittelfranken in einem Forderungskatalog zusammengestellt, wo das Handwerk in Nürnberg Handlungsbedarf seitens des Stadtrats sieht. Die Kandidaten wurden gebeten, zu den Punkten Stellung zu beziehen und ihre Pläne zu schildern, falls sie zum Oberbürgermeister gewählt werden. 

Für einen Überblick über die Forderungen des Handwerks werfen Sie einen Blick in den Forderungskatalog, den Sie hier zum Download finden.

 

Unser Faktencheck der Kandidatenantworten

Unsere Podiumsdiskussion sollte Ihnen eine Orientierung über die politischen Ziele der befragten Kandidaten mit Blick auf das Handwerk geben. Kein Wahlkampfgetöse, keine "Schaufensterreden" für die Presse, sondern klare Statements für die anwesenden Handwerkerinnen und Handwerker. 

Ausgewählte Antworten der fünf Kandidaten haben wir für Sie überprüft. Hier bieten wir Ihnen eine Übersicht unserer Ergebnisse. Der Faktencheck wird in den nächsten Tagen noch um weitere Themen erweitert.

 



Fragen aus dem Publikum

Alle eingereichten Publikumsfragen, die nicht am 22. Oktober aus Zeitgründen gestellt werden konnten, werden noch von den Kandidaten schriftlich beantwortet und von uns hier ergänzt, sobald sie uns vorliegen.

 Bürokratieabbau und Silvesterfeuerwerk

 Azubimangel

 Lebensmittelhandwerk in Nürnberg

 3+2 Regelung in Nürnberg