Familienfreundlichkeit als Wettbewerbsvorteil

Arbeitgeber und Führungskräfte wissen, dass im Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte das Thema Familienfreundlichkeit zu einem immer wichtigeren Bindungsfaktor der Beschäftigten an ein Unternehmen wird.

Die Handwerkskammer für Mittelfranken bietet im Rahmen der Unternehmensberatung einen Check für Handwerksbetriebe an.

Zahlen - Daten - Fakten

  • Das Arbeitskräftepotential in Deutschland wird sich bis 2025 um rund 6,5 Mio. Personen verringern.
  • 18,4 Prozent der Betriebe planen Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
  • 29,3 Prozent der Betriebe antworten auf die Frage "Was tun Sie oder wollen Sie in Ihrem Betrieb tun, um Ihren Fachkräftebedarf in der Zukunft zu sichern?" mit der Antwort "Familienfreundliche Maßnahmen ergreifen".

Familienfreundlichkeit lohnt sich!

  • Der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens hängt von der Qualifikation und Leistungsbereitschaft der Beschäftigten ab.
  • Nicht besetzte Stellen oder eine hohe Fluktuation sind vor allem für kleinere Betriebe ein Problem.
  • Beispielsweise sind mehr als ¾ aller Handwerksbetriebe familiengeführt.
  • Damit herrscht in den Betrieben eine natürliche Sensibilität für das Thema.
    Familienfreundlichkeit wird häufig bereits umgesetzt.

Betriebswirtschaftliche Effekte

  • Verringerung der Fluktuation: Kostenreduzierung
  • Erhöhung der Rückkehrquote und Senkung der Verbleibdauer in Elternzeit
  • Reduktion der Stressbelastung und Senkung von Fehlzeiten und Krankenstand
  • Unterstützung des Personalmarketings / Erleichterung der Personalgewinnung
  • Steigerung der Motivation und Zufriedenheit der Beschäftigten
  • Effizienzsteigerungen /Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens
  • Marketingeffekte für die Akquisition / verbessertes Unternehmensimage