Einigung zur EEG-Umlage

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat bekannt gegeben, dass eine Einigung zum Thema EEG-Umlage erzielt wurde.

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat in einer Pressemitteilung im Mai bekannt gegeben, dass vorbehaltlich einer abschließenden Prüfung und Entscheidung durch die EU-Kommission eine Grundeinigung zur EEG-Umlage zur Eigenversorgung mit neuen KWK Anlagen (Anlagen ab August 2014) erzielt wurde.

Die Einigung wurde im Austausch zwischen Bundeswirtschaftsminister Altmaier und EU-Wettbewerbskommissarin Vestager erzielt.

Diese sieht folgendes vor:

  • KWK Neuanlagen mit einer Größe unter 1 MW sowie über 10 MW zahlen auch künftig nur 40 Prozent der EEG-Umlage.
  • Auch alle KWK-Neuanlagen in der stromintensiven Industrie zahlen 40 Prozent EEG-Umlage.

  • Für alle übrigen KWK-neuanlagen bleibt es bei 40 Prozent EEG-Umlage, sofern die Anlagen weniger als 3.500 Vollbenutzungsstunden im Jahr laufen. Bei Anlagen mit höherer Auslastung steigt die durchschnittliche Umlage kontinuierlich an. Betrachtet man den gesamten Eigenverbrauch, gelten bei mehr als 7.000 Vollbenutzungsstunden dann 100 Prozent.

  • Für KWK-Neuanlagen, die zwischen dem 01. August 2014 und Ende 2017 errichtet wurden, gilt eine abgestufte Übergangsregelung bis 2019 bzw. 2020.

  • Zudem gilt eine Rückwirkung der Einigung zum 01.01.2018.