Dr. Ulrich Dix (links) und der Vorsitzende des Vereins Bubenreutheum, Dr. Christian Hoyer, mit der selten gewordenen Jazzmandoline aus Bubenreuth.
Heinz Reiß
Dr. Ulrich Dix (links) und der Vorsitzende des Vereins Bubenreutheum, Dr. Christian Hoyer, mit der selten gewordenen Jazzmandoline aus Bubenreuth.

Eine Schönheit kehrt heim

Jazzmandoline für das Museum Bubenreutheum

Wer schon einmal eine „Stradivari“-Geige in Händen hielt, der weiß, dass dieses Instrument rund 300 Jahre alt, sehr begehrt und sündhaft teuer ist. Die „Stradivari“ unter den Mandolinen ist ein Musikinstrument, das in den 50er Jahren in Bubenreuth gefertigt wurde. Es gibt nur noch ein paar Exemplare und gegenüber dem ursprünglichen Verkaufspreis ist der Wert dieses Instruments enorm gestiegen.

„Black Rose Baby de Luxe”: So nannte die Bubenreuther Weltfirma Framus die 8-saitige Jazz-Mandoline, die sie von 1951 bis 1961 fertigte. Ihr schwarz-rotes Finish, der leicht gewölbte Ahornboden, ihr helles Binding und ihr sehr schön einfließender Venezianischer Cutaway, damit die Greifhand auch in hohen Lagen des Griffbrettes problemlos gespielt werden kann, machten das Instrument so erfolgreich.

Nun durften die „Bubenreutheum“-Vorstandsmitglieder Christian Hoyer, Fritz Gembala und Evelin Rast für ihr Museum eines der letzten „Black Rose Baby de Luxe“ entgegennehmen. Der aus Borkum stammende Dr. Ulrich Dix reiste extra an, um das Instrument dem Verein Bubenreutheum zu übergeben.

  Alle Neuigkeiten zu Aktivitäten und Veranstaltungen des Vereins Bubenreutheum finden Sie auf der Internetseite www.bubenreutheum.de