Die alternierenden Vorsitzenden des BBA mit ihrem Geschäftsführer und dem Präsidenten der Handwerkskammer für Mittelfranken.
Handwerkskammer für Mittelfranken
Handwerkskammer-Präsident Thomas Pirner (v. l.) leitete im Berufsbildungsausschuss der Vollversammlung der Handwerkskammer für Mittelfranken die Wahl der beiden Vorsitzenden. Einstimmig wurden Christian Sendelbeck und Tanja Zoubek vom Gremium bestätigt. Kammer-Geschäftsführer Wolfgang Uhl wurde auch zum Geschäftsführer des BBA bestellt.

Berufsbildungs-Ausschuss konstituiert sich

Am 12. Oktober 2020 traf sich der Berufsbildungsausschuss der Vollversammlung zu seiner konstituierenden Sitzung.

Sechs Arbeitgeber-, sechs Arbeitnehmer- und sechs Lehrervertreter kommen zwei- bis dreimal jährlich zu den teils mehrstündigen Sitzungen zusammen - ehrenamtlich. Viele alte Hasen sind dem Gremium treu geblieben, aber es gibt auch neue Gesichter, die sich für die berufliche Bildung einsetzen möchten:

  • Für die Arbeitgeberseite wurde Roland Paulus in den Berufsbildungsausschuss (BBA) gewählt,
  • für die Arbeitnehmer Alexander Egelmaier und Davut Bulut und
  • für die Lehrer Berufsschuldirektorin Bettina Scheckel, die Präsident Pirner besonders begrüßte.

Für die Geschäftsführung wurden bestellt

  • Wolfgang Uhl, Geschäftsführer der Handwerkskammer für Mittelfranken
  • Matthias Braun, Leiter der Abteilung Berufsbildung der Handwerkskammer, als stellvertretender Geschäftsführung

Die alternierenden Vorsitzenden wurden in ihren Ämtern bestätigt

  • Christian Sendelbeck (Arbeitgeber)
  • Tanja Zoubek (Arbeitnehmervertreterin)

"Der BBA ist für mich einer der wichtigsten [Ausschüsse] überhaupt, denn die Berufsbildung gehört zu den Kernthemen des Handwerks, die uns auch in Zukunft noch vor große Herausforderungen stellen wird.“ 
(Thomas Pirner, Präsident der Handwerkskammer für Mittelfranken)

Die Aufgaben des Berufsbildungsausschusses

Die Organisation der Berufsausbildung und insbesondere der ÜLU gehört neben der Besetzung der Meister-, Gesellen- und Fortbildungsprüfungsausschüsse mit zu den Kernaufgaben des BBA. Die Bedeutung der BBA-Beschlüsse wird daran deutlich, dass diese in der Vollversammlung nur mit einer Dreiviertelmehrheit wieder gekippt werden können. In Mittelfranken ist das allerdings noch nie vorgekommen. Schließlich sind sie sorgfältig vorbereitet und im Einvernehmen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern beschlossen worden. Auch die Lehrer dürfen in dem 18-köpfigen Gremium mit abstimmen – allerdings nur, wenn schulische Belange direkt betroffen sind. Hat die Vollversammlung die Beschlüsse bestätigt, gehen sie an das bayerische Wirtschaftsministerium und erst, wenn sie dort genehmigt sind, werden sie offiziell in der Deutschen Handwerks Zeitung oder auf der Internetseite der Handwerkskammer veröffentlicht. "Damit sind sie rechtskräftig und offizieller Inhalt der Ausbildung“, erklärt Wolfgang Uhl. Der BBA hat seine Aufgabe dann erstmal erfüllt. Bis zur nächsten Sitzung. Denn schließlich stimmt gerade in der beruflichen Bildung: "Es ist nichts so beständig wie der Wandel.“