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Handwerkskammer

Benedikt Lösch

Zahntechniker

Zum Leistungswettbewerb habe ich mein Gesellenprüfungsstück, bestehend aus einem festsitzenden und herausnehmbaren Zahnersatz, eingereicht und während des Wettkampfes eine totale Prothese nach der TiF-Methode als Arbeitsprobe erstellt.



Mein Gesellenprüfungsstück

 

Benedikt Lösch
Lösch

Für den Unterkiefer habe ich eine dreigliedrige Brücke (1) mit einer Keramikverblendung, einem zur Verblendung vorbereitetem Brückenglied sowie einer vollanatomischen Krone angefertigt. Darüber hinaus eine gefräste Geschiebekrone aus Wachs (2) mit endständiger Führungsrille sowie eine stufenlose Teleskopprimärkrone (3). Für den dazugehörigen Oberkiefer fertigte ich eine partielle Modellgussprothese (4) mit Klammern als Halteelement an. 

Herausforderungen?  Bei meinem Gesellenstück stand ein Situationsmodell zur Verfügung. Die besondere  Gebisssituation musste auch bei der Gestaltung des Zahnersatzes berücksichtigt werden. Dass heißt, die individuelle Anatomie und Morphologie des "Patienten" sollte so gut wie möglich auf den anzufertigenden Zahnersatz übertragen werden. Auch die Versorgung von antagonistischen Zähnen in Ober- und Unterkiefer gegeneinander mit unterschiedlichen Werkstoffen (z.B. Edelmetallbrücke UK und Kunststoffzahn OK ), war eine Herausforderung. Bei der Verblendung der Brücke mussten zum einen die Zahnarbe, Keramikschichtung  und anatomische Form des natürlichen Zahnes, und zum anderen die funktionellen Aspekete bei sämtlichen Kieferbewegungen präzise umgesetzt werden. 



Meine Arbeitsprobe

Benedikt Lösch Arbeitsprobe
Lösch
Die Totale Prothese wurde in Wachs mit konfektionierten Kunststoffzähnen aufgestellt .

Für die Arbeitsprobe musste ich eine totale OK- und UK-Prothesenaufstellung in Wachs auf Kunststoffbasis, nach der TiF (Totalprothetik-in-Funktion)-Methode herstellen. Wichtig war hier die Kombination von funktionellen und ästhetischen Aspekten bis ins kleinste Detail. Das sind zum Beispiel funktionelle Details wie die genau definierten Zahnstellungen  und Kontakbeziehungen von Ober- und Unterkieferzähnen, die auch sämtiche Kieferbewegungen ermöglichen und unterstützen müssen. Gleichzeitig soll selbstverständlich eine sehr gute und natürliche Ästhetik, besonders im sichtbaren Frontzahnbereich, erzielt werden. Dies alles wird im TiF-Aufstellkonzept vereint und bietet einen sehr genauen Leitfaden mit dem Ästhetik und besonders Funktion in der Totalprothetik umgesetzt werden kann.



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Kammerwettbewerb:         1. Platz
Landeswettbewerb:             4. Platz



Mein Ausbildungsbetrieb

Dental-Art Helmreich & Abassi GmbH, Erlangen



Informationen zum Beruf Zahntechniker

 Berufsinformationen unter Lehrlinge für Bayern.de