Trafen sich, um über das Handwerk zu sprechen: Die Hauptgeschäftsführer und Präsidenten der bayerischen Handwerkskammer, unter ihnen auch Prof. Dr. Elmar Forster (4. v. r.) und Thomas Pirner (r.) aus Mittelfranken, sowie Ministerpräsident Horst Seehofer (Mitte) und die Staatsminister Dr. Marcel Huber (2. v. l.) Emilia Müller (6. v. l.), Ulrike Scharf (8. v. r.), Ilse Aigner (7. v. r.) und Joachim Herrmann (3. v. r.).
Bayerische Staatskanzlei
Trafen sich, um über das Handwerk zu sprechen: Die Hauptgeschäftsführer und Präsidenten der bayerischen Handwerkskammer, unter ihnen auch Prof. Dr. Elmar Forster (4. v. r.) und Thomas Pirner (r.) aus Mittelfranken, sowie Ministerpräsident Horst Seehofer (Mitte) und die Staatsminister Dr. Marcel Huber (2. v. l.) Emilia Müller (6. v. l.), Ulrike Scharf (8. v. r.), Ilse Aigner (7. v. r.) und Joachim Herrmann (3. v. r.).

Arbeitsessen auf Spitzenebene

Politik und Handwerk trafen sich in München.

Kürzlich trafen sich in München wieder die Spitzen des bayerischen Handwerks und der bayerischen Politik. Im Gespräch mit Ministerpräsident Horst Seehofer und den Staatsministern Dr. Marcel Huber, Emilia Müller, Ulrike Scharf, Ilse Aigner und Joachim Herrmann konnten auch die mittelfränkischen Vertreter ihre Meinung zu aktuellen Herausforderungen des Handwerks auf den Tisch bringen.

Prof. Dr. Elmar Forster und Thomas Pirner äußerten sich kritisch zu einem Bürokratiemonster: der Energiesteuertransparenzverordnung. Laut dieser müssen Betriebe einen „Antrag auf Befreiung von der Abgabepflicht für Anzeigen und Erklärungen nach §§ 4 und 5 der EnSTransV“ stellen. „Nachdem unsere energieintensiven Handwerksbetriebe bezüglich der Möglichkeiten der Stromsteuer- und Energiesteuerrückerstattungen in den vergangenen Jahren gegenüber der Industrieunternehmen schon deutlich beschnitten wurden, führt die EnSTransV dazu, dass unsere Betriebe auf eine Rückerstattung verzichten, weil sich der Aufwand nicht mehr lohnt“, prophezeiten die Chefs der Nürnberger Kammer.

Eine Förderung des Mittelstandes wäre zielführender – z. B. indem man die Bankenregulierung bei der Kreditvergabe an die Größe der Institute anpasst. So gelten im Moment für mittelständische Kreditinstitute in Bezug auf Melde-, Offenlegungs- und Vergütungsvorschriften die gleichen Gesetze wie für Großbanken. „Wir fordern, dass kleine und mittlere, nicht systemrelevante Institute von unverhältnismäßigen Regulierungsvorgaben befreit werden.“ Davon würde der Mittelstand profitieren – von schnellen und günstigen Krediten, um die bayerische Wirtschaft weiter voran zu bringen.