Afrikanische Schweinepest bedroht Bayern

Der bayerische Bauernverband warnt eindringlich vor der afrikanischen Schweinepest. Diese hochgefährliche und hochinfektiöse Tierseuche hat mittlerweile Schwarzwild in unserem Nachbarland Tschechien befallen, nachdem sie seit drei Jahren von Russland kommend im Baltikum, im Osten Polens, in der Ukraine, in Rumänien, in Moldawien und vermutlich in Weißrussland grassiert.

Für den Menschen besteht keine gesundheitliche Gefahr, aber unsere bayerischen Schweinebestände sind in höchstem Maße bedroht und die wirtschaftlichen Schäden wären enorm. Nach Einschätzung des Friedrich-Loeffler-lnstituts besteht ein hohes Einschleppungsrisiko unter anderem durch Lebensmittel aus Osteuropa, die Fleisch von Schweinen oder Wildschweinen enthalten. Wenn kontaminierte Lebensmittel zum Beispiel von Arbeitern eingeführt und unachtsam entsorgt werden, können diese von Wildschweinen gefressen werden, die sich damit infizieren und die Seuche weiterverbreiten.

Helfen Sie mit, die Einschleppung nach Bayern zu verhindern. Bitte informieren Sie Ihre Mitarbeiter, keine Lebensmittel aus osteuropäischen Ländern mitzubringen. Sollten dennoch solche Lebensmittel mitgebracht werden, sollten diese entweder restlos verzehrt oder ordnungsgemäß in verschlossenen Mülltonnen entsorgt werden.

 Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat in diesem Sinne ein mehrsprachiges Merkblatt zur Verfügung gestellt. Sie können es sich auf der Homepage des Ministeriums downloaden .