Zimmerermeister Hans Wittmann in der Holzwerkstatt

Zimmerer/in

Natürlicher Werkstoff
Wer heute Zimmerer werden will, darf nicht von gestern sein. Die zeitgemäße Architektur verlangt raffinierte Holzkonstruktionen zum Beispiel für behagliche Wohnhäuser, Kindergärten oder Schulen. Aber auch bei Sanierungen von alten Fachwerkhäusern, Umbauten und Modernisierungsmaßnahmen oder bei Ingenieurbauwerken, wie zum Beispiel Brücken, ist sein Wissen gefordert. Dafür ist der Zimmerer Spezialist. Seine umfassenden Fähigkeiten sind gefragt. Holz ist ein natürlicher nachwachsender Baustoff und darum modern und vielseitig seit vielen tausend Jahren.


Moderne Technik

Der Zimmerer muss bei komplizierten Bauplänen durchblicken und sich die Zeichnungen räumlich vorstellen können. Dann geht´s ans Handwerk. Längst Einzug gehalten haben in die Holzbaubetriebe der Computer für die Arbeitsvorbereitung und zur Erstellung technischer Zeichnungen sowie CNC-gesteuerte Abbundmaschinen für die Fertigung der Bauteile. Der Umgang mit dieser Technik ist heute Stand der Ausbildung und ein Muss bei der Abwicklung von Holzbauaufträgen. Aber auch Handarbeit ist nach wie vor gefordert bis alles genau passt. Neben dem Neubau hochmoderner Holzhäuser, die alle Bauherrenwünsche nach zeitgemäßem und zukunftsorientiertem Wohnen erfüllen, sind der Dachgeschossausbau, die Verbesserung der Wärmedämmung im Fassaden-, Wand- und Dachbereich, der Einbau von Solar- und Photovoltaikanlagen, sowie die Eindeckung von Dächern wichtige Tätigkeitsbereiche des Zimmerers. Ein moderner Beruf, der eine lange Tradition hat und Herausforderungen an junge Leute stellt, die hoch hinaus wollen, etwas lernen und leisten können und die bereit sind, sich in ein Team von Profis einzubringen. Der Zimmerer löst mit Köpfchen, Können und moderner technischer Ausrüstung seine vielseitigen Aufgaben - damit das Richtfest nach getaner Arbeit losgehen kann.

Die Durchführung der Lehrgänge erfolgt im Rahmen der Bibb-Reihe: Handelnd lernen in der Bauwirtschaft.


  Ansprechpartner
 WittmannHans Wittmann

Telefon 0981 97105-16
Telefax 0981 97105-45
hans_wittmann@hwk-mittelfranken.de




 


Die Grundbildung erhält der Zimmerer im Berufsgrundbildungsjahr (BGJ). Das BGJ ist eine schulische Form der Berufsvorbereitung und wird überwiegend an Berufsschulen angeboten.Während ihrer Ausbildung zum/r Zimmerer/in besuchen die Ausbildenden die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (ÜLU):

  • im zweiten Lehrjahr 11 Wochen
  • im dritten Lehrjahr vier Wochen
Lehrgangsprogramm Zimmererhandwerkweiter
Diashow Werkstattblick/Zimmererweiter
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