|
|
Aus- und Weiterbildung > Berufsausbildung > Ausbildungsberatung |
|
AusbildungsberatungBeratung und Überwachung Zu einer der gesetzlich verankerten Hauptaufgaben der Handwerkskammer gehört, die Durchführung der Berufsausbildung zu überwachen und sie durch Beratung der Berufsausbildungsbeteiligten zu fördern. So sieht sich die Ausbildungsberatung als Bindeglied zwischen Ausbilder und Auszubildenden im Sinne einer guten Berufsausbildung. Zu diesem Zweck ist die Präsenz der Ausbildungsberater vor Ort unentbehrlich und die telefonische Beratung oftmals nur eine Vorinformation. Zu den klassischen Beratungsanlässen der Ausbildungsberatung gehören insbesondere: - Fragen zum Ablauf und über den Inhalt der betrieblichen Ausbildung,
- Probleme im Ausbildungsverhältnis,
- Fragen zur betrieblichen und fachlichen Eignung zur Ausbildung.
Vermittlung in Konfliktfällen Durch persönliche und telefonische Beratung sowie durch die Teilnahme bei Schlichtungsverhandlungen trägt die Ausbildungsberatung zur Beilegung von Konflikten in Ausbildungsverhältnissen bei.
Seminare für Erstausbilder Betriebe, die erstmals ausbilden, sind eine besonders wichtige Zielgruppe. Zusätzlich zu den üblichen Beratungswegen werden regelmäßig Seminare für Erstausbilder durchgeführt.
Ausbildungspakt Im Rahmen des Ausbildungspakts entstanden neue Felder für die Ausbildungsberatung. So bildet die Beratung zur Einstiegsqualifizierung (EQ) sowie gemeinsame Nachvermittlungsaktionen mit der Agentur für Arbeit einen weiteren Tätigkeitsschwerpunkt.
Begabtenförderung Einen wesentlichen Beitrag zur Förderung begabter junger Fachkräfte bietet das Programm "Begabtenförderung berufliche Bildung" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF. Die Anträge für die Förderung, durch die beispielsweise Kosten für eine Meisterfortbildung bezuschusst werden können, werden ebenfalls in der Ausbildungsberatung bearbeitet.
Nachwuchswerbung Ein weiteres wichtiges Tätigkeitsfeld der Ausbildungsberatung ist die Nachwuchswerbung. Zum einen klagen viele Betriebe über Jugendliche, die sich nicht intensiv genug mit ihrer Berufswahl auseinandersetzen, zum anderen ist in den nächsten Jahren mit einem Rückgang der Schulentlasszahlen zu rechnen, so dass ein Mangel an qualifizierten Bewerbern entstehen wird. Um dem entgegenzuwirken nehmen die Ausbildungsberater an zahlreichen Berufsinformationsveranstaltungen in Haupt- und Realschulen oder aber auch an besonderen Veranstaltungen wie dem "Tag des Handwerks" auf dem "Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne" teil. Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen informieren sich in Seminaren der Handwerkskammer über die Berufsausbildung im Handwerk. Die Ausbildungsberater wirken auch aktiv an der Erstellung von Unterrichts- und Informationsmaterialien mit.
Abkürzung der Ausbildungszeit und vorzeitige Zulassung zur Gesellenprüfung Bei überdurchschnittlichen Leistungen in Betrieb und Berufsschule besteht die Möglichkeit, eine Abkürzung der Ausbildungszeit bzw. eine vorzeitige Zulassung zur Gesellenprüfung zu beantragen. Über diesen Antrag entscheiden ebenfalls die Ausbildungsberater. Siehe auch:
Lehrvertrag Ausbildungsplatzakquise Ansprechpartner/innen:

|
Service im Überblick
|