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Präsident Heinrich Mosler wurde wiedergewählt

Handwerkskammer für Mittelfranken: Präsident Heinrich Mosler wurde wieder gewählt

Auf den 63-jährigen entfielen 42 Ja- und zwei Nein-Stimmen bei einer Stimmenthaltung. Mosler bekleidet dieses Amt bereits seit Februar 1997; die neue Amtsperiode währt nun bis zum Jahre 2015.

Ebenfalls in seinem Amt bestätigt wurde Vizepräsident Thomas Pirner auf Arbeitgeberseite mit 39 Ja- und drei Nein-Stimmen. Drei Vollversammlungsmitglieder enthielten sich der Stimme. Auf Arbeitnehmerseite folgt Andreas Hofmann auf Oskar Reinhart als Vizepräsident. Der Kfz-Elektriker erhielt bei 42 gültigen Stimmen 35 Ja- und sieben Nein-Stimmen.

Mosler vertritt 21.500 Betriebe mit rund 121.000 Beschäftigten und 10.500 Auszubildenden. Eine seiner größten Aufgaben in den nächsten fünf Jahren sieht Präsident Mosler auf dem Feld der Gewinnung von Fachkräften und Lehrlingen für das Handwerk. „Galt es früher, genügend Lehrstellen für die Schulabgänger einzuwerben, so droht angesichts des demographischen Wandels ein Mangel an jungen Menschen, die einen handwerklichen Beruf ergreifen wollen“, so Mosler. Weiterhin will der Kammerpräsident die ökologische Kompetenz der Handwerksbetriebe weiter ausbauen, denn obwohl der in Mittelfranken im Jahr 1997 aus der Taufe gehobene Qualitätsverbund umweltbewusster Betriebe (QUB) eine Erfolgsstory sei, gebe es auf diesem Gebiet noch Luft nach oben.

Ein großes Anliegen ist Präsident Mosler auch die Stärkung der Position der Frauen im Handwerk. „Wenn ein Drittel aller Beschäftigten und 20 Prozent aller Meister im Handwerk Frauen seien, so sind vier weibliche von insgesamt 45 Mitgliedern in der Vollversammlung der Handwerkskammer für Mittelfranken eindeutig zu wenig“, ist Mosler überzeugt. Und: Ohne Meisterfrauen - die in der Firma mitarbeitenden Frauen der Meister - ginge in vielen Betrieben gar nichts, ist er überzeugt.

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