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29 Goldene Meisterbriefe vergeben: Die Region Jahrzehnte mitgestaltetDurch ihr Wirken hätten sich die Jubilare als "stabilisierender Faktor" für die gesamte Region erwiesen, würdigte sie zu Beginn des Abends Kreishandwerksmeister Hanno Dietrich. Er versäumte es aber ebenso wenig den rührigen Meisterfrauen seinen besonderen Dank auszusprechen, ohne die eine effektive Betriebsführung in der Regel schwer vorstellbar sei. Die Auszeichnung "Goldener Meisterbrief" sei für jene Handwerker bestimmt, deren Meister- oder Ingenieursprüfung mindestens 35 Jahre zurückliegt und die sich seither um ihre Branche als tatkräftiger Unternehmer verdient gemacht haben. Als solche könnten sich die Jubilare mit Fug und Recht zu denjenigen zählen, welche die deutsche Wirtschaft seit Jahrzehnten durch ihr kontinuierliches Wirken "aktiv geprägt und mitgestaltet haben", sagte Kammerpräsident Heinrich Mosler in seiner Festrede. "Die Gesellschaft ist auf Menschen wie Sie angewiesen", hob er hervor. Die Jubilare seien nicht nur Vorbilder für ihre Berufskollegen, sondern hätten zudem als rührige Ausbilder und Arbeitgeber ihre soziale Verantwortung erkannt und gelebt, so Mosler. Voll des Lobes waren im "Blumenthal" auch die Vertreter der kommunalen Politik. Herbert Eckstein, Landrat des Landkreises Roth bescheinigte den Geehrten, "einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Region" geleistet zu haben. Robert Westphal, stellvertretender Landrat des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen, betonte angesichts der fortwährenden und vielfältigen Herausforderungen der Handwerksmeister und Unternehmer: "Sie müssen täglich Ihre Meisterschaft gewinnen!" Und zwar mit fachlicher Kompetenz, hohem Qualitätsbewusstsein und gekonnter Kommunikation mit Mitarbeitern und Kunden. All dies hätten die Geehrten über Jahrzehnte beherzigt.

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