Fit fürs Ausland

Fit fürs Ausland: Mobilitätsberatungsstelle für interessierte Jugendliche

"Ein Aufenthalt im Ausland kann den Lehrlingen, den Gesellen und auch den entsendenden Betrieben Wettbewerbsvorteile bringen," weiß Mobilitätsberaterin Cordula Ripp,"„es ist eine tolle Chance, dass das Berufsbildungsgesetz Auslandserfahrungen bereits während der Ausbildung ermöglicht."

Eine Gruppe junger Ungarn aus der Berufsschule in Sopron (Ödenburg) machte es vor: Die 13 jungen Holztechniker, Schreiner und Friseu-rinnen waren mit ihren Begleitern im Oktober für vier Wochen zu Gast in Nürnberg. Im Rahmen des Leonardo-Programmes besuchten sie wie ihre deutschen Kollegen die Berufsschule und absolvierten Praktika in mittelfränkischen Handwerksbetrieben. So konnten sie das duale Ausbildungssystem hautnah miterleben. Berufsschullehrer Andras Ormos schätzt diese Auslandsaufenthalte für seine Schüler: "Die Lehrlinge haben bereits viel über die Ausbildung in Deutschland gelernt und fühlen sich im schönen Nürnberg gut aufgehoben."

In einer globalisierten Wirtschaft müssen junge Fachkräfte nicht nur über fachliche und persönliche Kompetenzen verfügen, sondern verstärkt auch Fremdsprachenkenntnisse und interkulturelle Erfahrungen vorweisen. Schon jetzt gehen jährlich mehr als 10.000 deutsche Auszubildende allein im Rahmen des EU-Programmes Leonardo da Vinci ins Ausland.
Also warum nicht als Schreiner nach Schweden? Oder in Spanien während der Ausbildung drei Wochen Praktikum als Friseur absolvieren?

Auf der Mobilitätsberatungsstelle der Handwerkskammer finden Sie weitere Informationen.
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