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Bundesverdienstkreuz 1. Klasse für Rudolf Arlt: Unternehmerisches und ehrenamtliches Wirken gewürdigtAuszeichnungen hat Rudolf Johann Arlt bereits viele erhalten - er ist Ehrenpräsident des bayerischen Schreinerhandwerks, Ehrenkreishandwerksmeister und Ehrenbürger von Neuendettelsau sowie Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande und der goldenen Ehrennadel der Handwerkskammer für Mittelfranken. Nun durfte sich der Schreinermeister über eine weitere Ehrung freuen: Aus den Händen von Katja Hessel, Staatssekretärin im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie erhielt er das Bundesverdienstkreuz erster Klasse.
In ihrer Laudatio lobte Hessel Arlt für seinen Einsatz für das Schreinerhandwerk: "Auf Landesebene engagierten Sie sich ehrenamtlich seit 1960 in den verschiedensten Gremien des Fachverbands Schreinerhandwerk. Sei es als Bezirksvorsitzender, als Vorstandsmitlied, als Landesinnungsmeister oder zuletzt - von 1993 bis 2002 - als Präsident: Stets setzten Sie Ihre ganze Kraft für die Belange des Schreinerhandwerks ein." 1969 wurde Arlt zum stellvertretenden Obermeister, 1973 zum Innungsobermeister gewählt: Zu dieser Zeit erfolgte der Zusammenschluss mehrerer ehemals selbstständiger Schreiner-Innungen aufgrund der Landkreisreform mit anschließender Neugründung der Schreiner-Innung Ansbach-Westmittelfranken. Das Amt des Obermeisters bekleidete er bis März 1998. Doch auch für die gesamthandwerklichen Interessen engagierte sich Arlt. So war er unter anderem von 1997 bis 2005 Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Westmittelfranken, von 1989 bis 2005 Angehöriger der Vollversammlung der Handwerkskammer und von 2000 bis 2003 Vizepräsident des Bundesverbandes des holz- und kunststoffverarbeitenden Handwerks. Besondere Beachtung verdient Arlts Einsatz für die Gründung der Meisterschule für das Schreinerhandwerk in Gunzenhausen. Staatssekretärin Hessel würdigte zudem die Verdienste des Schreinermeisters auf poltischer, gesellschaftlicher und kultureller Ebene. Auch der regelmäßigen Beschäftigung behinderter Menschen im eigenen Unternehmen zollte Katja Hessel Respekt. "Damit gaben Sie ihnen die Möglichkeit, ein aktiver Teil unserer Gesellschaft zu sein", so die Staatssekretärin.

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