Handwerkspraxis für angehende Lehrerinnen und Lehrer

New Generation: Handwerkspraxis für angehende Lehrerinnen und Lehrer

"Wir haben heute mehr gelernt, als in mancher Vorlesung an der Uni" - ein besseres Lob konnten sich die Organisatoren eines Workshops für angehende Lehrerinnen und Lehrer im Bildungszentrum (BZ) 2 der Handwerkskammer für Mittelfranken nicht wünschen. Dort lernten am 19. November 2008 29 Studenteninnen und Studenten der Universität Erlangen/Nürnberg die Anforderungen der Berufsausbildung im Metallbauerhandwerk kennen. Unter fachkundiger Anleitung der Ausbildungsmeister Reimund Held und Harald Wiesand fertigten sich die angehenden Hauptschullehrerinnen und - lehrer einen Flaschenöffner. Anforderungen, wie Feilen einer Fläche, Anreißen von Maßen, Sägen, Bohren, Schneiden von Innen- und Außengewinden inklusive der Endmontage wurden mit Bravour erledigt. Alle waren mit Feuereifer bei der Arbeit.
Vor dem praktischen Arbeiten informierte der Leiter der Abteilung Berufsbildung Christian Kaiser die Studentinnen und Studenten über die Handwerkskammer und deren Aufgaben. Wolfgang Schobert, Ausbildungsberater der Handwerkskammer, erklärte den Teilnehmern was die "überbetriebliche Ausbildung" für Lehrlinge und was "vertiefte Berufsorientierung" für ihre zukünftigen Schülerinnen und Schüler bedeutet. Das an diesem Tag Erlebte ist für die Studierenden beruflich wichtig, sie studieren Lehramt für Hauptschulen mit dem Schwerpunkt AWT - Arbeitslehre, Wirtschaft, Technik. Deutlich wurde der Wunsch ausgesprochen mehr Veranstaltungen dieser Art anzubieten. Eine zünftige Brotzeit rundete das gelungene Erlebnis im Handwerk ab.
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